Michaela Christiane Wiegele

Einzelausstellung:

ERDE – SONNENKLANG

Ausstellungsraum Hermine Wiegele im Geburtshaus vom Franz Wiegele
Nötsch im Gailtal
1. Mai bis Mitte Oktober 2021

Gruppenausstellung:


BILDENDE KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM

Kärnten 10. Juni bis 26. Oktober 2021

In Kooperation mit der Theaterproduktion von Theater Wolkenflug MEDEA MATRIX GOLD kuratiert der Kunst Raum Villach die Ausstellung #gold#medea#matrix. Die Werke finden wir an verschiedenen Orten im öffentlichen Raum: Schaufenster, Leerstände, Kunsträume; in Klagenfurt, Villach und weiteren Orten in Kärnten. Die bildende Kunst ist dann sozusagen ein integraler Teil der Stadt (Klagenfurt/Villach) und (er)öffnet neue Räume – geistig, visuell und imaginär.

Anlässlich 100 Jahre Kärntner Volksabstimmung

“CARINTHIja 2020 – Ein Land in Zeitreisen und Perspektiven”

Filmbeitrag zu Gerhard Leebs großen Brücken Projekt
“BRÜCKEN BAUEN – GRADIMO MOSTOVE”
“Kje si ti – Wo bist du” von Michaela Christiane Wiegele
Film und Schnitt: Peter Jocham

DAS KOSMISCHE TOR

Es war einmal ein Tor, das Geschichte schrieb, denn es war RIESIG und HELL, wie der gesamte Sternenhimmel, so HELL, vom ALL aus gesehen. – Und es war ein besonderes TOR, denn es sprach zum MENSCHEN, der durch es hindurch ging: “Ich habe die Macht die Gott mir verlieh, mehr habe ich nicht, und ich will nicht der Welt dienen, sondern ihm.
Meine Macht ist reibungslos, unterdrückt nicht (s), denn sie ist frei, wie Gottes Wille uns frei lässt, und sie wird getragen von der Macht der LIEBE, die keine Macht ist, aber die stärkste Kraft.”
Alle staunten vor ihm und durch es, denn plötzlich wurden ihnen klar, wie einfach und schön alles ist. Ihr Leben erstrahlte voller Freude und alle waren bereit, einander zu dienen, völlig uneigennützig, denn sie wussten endlich wer sie waren, ein unendlich wertvoller Teil des Ganzen, das spricht – “Ich bin, der ich bin.”

Michaela Christiane Wiegele

Rückblick

KREUZES INSTALLATION 2019
Klagenfurter Dom

von Michaela Christiane Wiegele

unter Beteiligung des Künstlers Alois Hechl (Glasbecken), der Künstlerin Martina Nikolić (Kerzen) und der Tischlermeister Hans Haller, Rene Rupnig (Montage)

001_Michaela Christiane Wiegele Klagenfurter Dom ©Fatzi-k

Michaela Christiane Wiegele, Klagenfurter Dom | ©Fatzi

Michaela Christiane Wiegele, Klagenfurter Dom | ©Fatzi

Michaela Christiane Wiegele, Klagenfurter Dom | ©Fatzi

Michaela Christiane Wiegele, Klagenfurter Dom | ©Fatzi

Michaela Christiane Wiegele, Klagenfurter Dom | ©Fatzi

Jesus sagte: “Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich” (Joh 14,6). Die Quadratur des Kreises bildet die Form des griechischen Kreuzes, das die kosmische Dimension des Christus zum Ausdruck bringt. Der Kreis als die Einheit des sich ergänzenden Polaritätsprinzips spiegelt sich auf allen Ebenen wider – der grobstofflichen (materiellen) und der feinstofflichen (geistig-seelischen), und durchdringt, wie Jesus bezeugt, den gesamten Kosmos.

Dieses Kreuz besteht aus 5 Teilen und der Schnittpunkt der Diagonalen im quadratischen Mittelstück ergibt ein Zentrum und gleichsam eine Bewegung von Innen nach Außen, symbolisiert durch die fließenden Strahlen, die in den Kreuzesarmen sonnengleich nach Außen fließen.
Das „ikonenhafte” blautönende Kreuz möchte zur Einkehr ins eigene Innere einladen, so dass der Betrachter in einem kontemplativen Blick darauf verweilen kann. Das Kreuz als kosmische Dimension findet sich auch im Menschen wieder und kann durch das christliche Herzensgebet freudvoll erneuernd erfahren werden.

Die physische Realität manifestiert sich durch die vier Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft, und sie kann man ebenso grobstofflich als auch feinstofflich fassen. So finden wir im Wasser den Nährboden und die Matrix für alles Leben auf Erden, und im Feuer die Wärme das Leben zum Keimen zu bringen. Auf einer geistigen Ebene kann man das Wasser als die göttliche Mutter, die Quelle, die Liebe, ohne die ein Leben nicht möglich ist, ansehen und im Feuer den Aspekt des heiligen Geistes sehen.
In der Genesis heißt es: “Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde; die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.“ (Gen 1,1–2).

Die Quadratur des Kreises spiegelt sich im Kreis des Wasserbeckens und den Feuer-Kerzen-Armen wider und kann dem Menschen, der an seiner geistigen Geburt arbeitet, dienen – in der alten Symbolik von Reinigung und Transformation des alten Menschen. So kann die Fastenzeit in der Stille der inneren Einkehr als freudige, frohlockende Zeit erlebt werden und gipfelt durch das Osterfest im neuen, erwachten Menschen.

Michaela Christiane Wiegele

Michaela Christiane Wiegele Klagenfurter Dom | ©Fatzi

Michaela Christiane Wiegele, Klagenfurter Dom | ©Fatzi

Michaela Christiane Wiegele, Klagenfurter Dom | ©KH Kronawetter

Michaela Christiane Wiegele, Klagenfurter Dom | ©KH Kronawetter

Michaela Christiane Wiegele, Klagenfurter Dom | ©KH Kronawetter

Michaela Christiane Wiegele, Klagenfurter Dom | ©KH Kronawetter

Michaela Christiane Wiegele, Klagenfurter Dom | ©Fatzi

Michaela Christiane Wiegele, Klagenfurter Dom | ©Fatzi

Michaela Christiane Wiegele, Klagenfurter Dom | ©Fatzi

Michaela Christiane Wiegele, Klagenfurter Dom | ©Fatzi